Chronik 50 Jahre „Haus Martha“

Die Geschichte von „Haus Martha“ begann 1967, als Martha zufällig erfuhr, dass im heutigen Ortsteil Nöbele in Biberwier ein wunderbarer großer Grund zum Verkauf stand. Ihr war sofort klar, dass dieser wunderschöne Fleck Erde einmal viele Menschen erfreuen soll! So war die Idee zum eigenen Gästehaus geboren und der Kauf wurde umgehend in die Wege geleitet. Zum damaligen Zeitpunkt stand hier noch ein kleines, schon sehr baufälliges Fachwerkhäuschen. 



Frisch verliebt begannen Martha und Herbert 1969 mit dem Bau ihres Traumhauses. Die nächsten zwei Jahre wurde enorme Muskelkraft und Energie in das neue Eigenheim mit 6 Gästezimmern investiert. Wie gut, dass Herbert vom Fach war und nach seiner täglichen Arbeit „am Bau“ auch den eigenen Hausbau kräftig vorwärtsbrachte. Natürlich wurde auch an jedem Wochenende gemeinsam für den Traum des Eigenheims geschuftet.


Pünktlich zu Weihnachten 1971 konnten Martha und Herbert zusammen mit dem 8-jährigen Otto (Marthas Sohn aus erster Ehe) zum ersten Mal im neuen Haus übernachten. Natürlich wurden auch gleich die ersten Gästezimmer im Obergeschoß vermietet. 



Wer denkt, dass sich nun ausgeruht wurde, hat weit gefehlt. Es wurde fleißig weitergearbeitet und so kamen im Jahr 1972 im zweiten Obergeschoß noch drei Doppelzimmer mit Bad und der weitläufige schöne Holzbalkon rund ums Haus dazu. 



Im Mai 1973 wurde geheiratet und noch im selben Jahr kam Tochter Moni zur Welt.

Weiterhin arbeitete Herbert täglich abends und am Wochenende an der Verschönerung von „Haus Martha“ im Innen- und Außenbereich. So konnte im Sommer 1975 das erste Werbemittel, eine Postkarte, gedruckt werden. 



Auch im Winter war „Haus Martha“ bei den groß teils aus Deutschland stammenden Urlaubsgästen sehr beliebt. In den 1960er Jahren wurden bereits die beiden Marienbergschlepplifte (Sektion 1 und 2) gebaut. Der Schlepplift Sektion 2 war damals der längste Schlepplift Österreichs. Heute wird man an dieser Stelle sommers wie winters mit dem Doppelsessellift zur Bergstation befördert. Anschließend wurde das Skigebiet um den Joch- und Almlift sowie die Sommerrodelbahn erweitert. Bereits 1985 wurden in Biberwier sechs Schneekanonen angeschafft und somit die erste Beschneiungsanlage des Skigebietes gebaut. Die Pistengaudi im Winterurlaub war somit weitgehend gesichert. 


Im Sommer 1977 kam Sohn Harald zur Welt. Martha kümmerte sich nun liebevoll um ihre drei Kinder sowie die unzähligen, liebgewonnenen Gäste aus Nah und Fern. Einige der Gäste aus den Anfangsjahren des „Haus Martha“ kommen noch heute, 50 Jahre später, zu Besuch und zählen längst zu gern gesehenen Stammgästen



Alljährlich im Frühjahr lief Martha beim Anblick von Blumentrögen und Balkonkisten zu Höchstformen auf. 1979 wurde ihre Leidenschaft für Blumen sogar mit der Auszeichnung des ersten Platzes beim „Blumen- und Gartenwettbewerb“ des Tourismusverbandes gekrönt. Marthas Blütenpracht am Balkon, im Garten und in der Hauseinfahrt kann von Frühling bis Spätherbst ausgiebig bewundert werden.



Die drei Kinder wuchsen und gediehen und waren natürlich auch bei den unzähligen gemütlichen Grillfeiern mit dabei. Den ganzen Sommer über wurde der Garten zur Outdoorküche und Herbert tischte seinen Gästen eine ganze Palette an Schmankerln auf. Als gelernter Metzger machte ihm am Grill keiner so schnell Konkurrenz und das ganze Haus genoss seine Grillspezialitäten, von Kotelett über ganzen Braten zu Fisch. Natürlich durfte weder Marthas heißbegehrter Kartoffelsalat noch ihr saftiger Marillenkuchen fehlen. 

  




Im Winter wurde an Silvester sogar eine eigene Schneebar im Garten gebaut! 


Neben so viel Genuss durfte selbstverständlich auch die sportliche Betätigung nicht fehlen. Martha, Herbert und die Kinder bestiegen viele Berggipfel mit ihren Gästen und genossen so gemeinsam mit ihnen die einzigartige Natur in den Tiroler Bergen. Herberts Highlight war die Tour zum Höllkopf über den Schachtkopf, Martha schwärmte von der Tour über die Ehrwalder Alm zum Tajatörl. 



Auch Marthas musikalisches Talent (sie war über 30 Jahre Mitglied im Kirchenchor in Biberwier) ging an ihren Kindern Monika und Harald nicht spurlos vorüber. Beide spielten bereits seit der Kindheit mehrere Instrumente und sind sowohl bei der Bürgermusikkapelle (Harald als Obmann) als auch beim Chor (Monika als Leiterin) federführend beteiligt. 


Viel Zeit für eigenen Urlaub blieb freilich nicht. An einer Hand lassen sich die Familienurlaube von Martha, Herbert und den Kindern abzählen. Trotzdem blieben allen die schönen Erinnerungen an gemeinsame Urlaube am Millstätter See in Kärnten, in Schruns im Montafon oder in Cesenatico in Italien im Gedächtnis. Während der Familienurlaube von Familie Schennach hüteten langjährige liebe Stammgäste „Haus Martha“.


Zu ihren täglichen Aufgaben wie Kindererziehung, eigener Haushalt und Leitung des Gästehauses erledigte Martha, vor Energie strotzend, auch noch unzählige Shuttledienste. Egal ob ihre Gäste vom Flughafen oder Bahnhof, München, Innsbruck oder Garmisch abgeholt werden mussten, Martha war immer pünktlich zur Stelle.  Außerdem fungierte sie auch teils als „Reiseführerin“ für befreundete, langjährige Gäste und unternahm Ausflüge mit ihnen zum Boden- oder Wolfgangsee, Pitztaler oder Hintertuxer Gletscher, Verona oder Gardasee und vieles, vieles mehr. 


Abends traf man sich täglich im Aufenthaltsraum um sich an gemeinsamen Karten- oder Brettspielen zu erfreuen oder einfach zu plaudern und einen gemütlichen Abend miteinander zu verbringen. Neben fantastischen Rummikub Abenden (jeder Tisch im Raum war belegt), war auch eine Zeit lang ein richtiger Strickfanatismus ausgebrochen. Natürlich gab es auch viele lustige und ausgiebige Faschings-, Silvester- und Geburtstagsfeiern sowie zahlreiche Gästeehrungen zu denen Martha es sich nicht nehmen ließ, individuelle Gedichte für die jeweiligen Ehrengäste zu schreiben. 

Natürlich wurde Jahr für Jahr immer etwas aufgehübscht, modernisiert und erneuert. Im Jahr 1994 gab es dann den ersten größeren Umbau: aus fünf der neun Doppelzimmer wurden drei Appartements gebaut. In diesem Jahr zogen auch die TV-Geräte in jede Wohnung und jedes Zimmer ein. 



1996/97 baute Sohn Otto an „Haus Martha“ ein eigenes Haus an. Heute wohnt er darin mit seiner Frau Karin und zwei Söhnen. Im Obergeschoß befindet sich „Chalet Haus Martha“ – das große Appartement für 9 Personen, geführt von Karin und Otto.



2004 baute Harald mit seiner Partnerin Anette ein Eigenheim in Biberwier, das heutige "RESIDENCE Haus Martha" mit zwei modernen Appartements im Obergeschoß. "RESIDENCE Haus Martha" liegt nur wenige Gehminuten entfernt zur Talstation Marienberg und ist bei den Gästen sehr beliebt. 


2007 im Herbst heirate Harald seine Anette. Bald darauf war das Glück zu viert perfekt.  


In den 2000er Jahren wurden die insgesamt sechs Enkelkinder von Martha und Herbert geboren. Alle wohnen in nächster Umgebung in Biberwier und haben ein sehr inniges Verhältnis zu Oma und Opa. 



2010 wurde es wieder Zeit für einen größeren Umbau im Stammhaus „Haus Martha“. Nun wurden alle Fenster getauscht, das ganze Haus neu wärmegedämmt und auf eine umweltfreundliche Pelletsheizung umgestellt.


2015 übernahmen Harald und Anette „Haus Martha“ und bauten nahezu jährlich groß um. Zuerst wurden noch im selben Jahr die beiden Doppelzimmer und der weitläufige Balkon erneuert. 



2016 wurde das Dach angehoben und die neuen Appartements „Grünstein“ und „Wetterstein“ mit den duftenden Zirbenbetten entstanden im Obergeschoß. Zudem wurde im Garten die Infrarot-Tiefenwärme-Kabine aus Zirbenholz zur kostenlosen Benutzung für alle Gäste installiert. 


2018 kamen das Appartement „Wannig“ und das „Zirben Zimmer“ an die Reihe. Der großflächige Einsatz des wunderbaren massiven Zirbenholzes fand bei den Gästen großen Anklang. 


Mittlerweile wurde im gesamten Haus auf die wohltuende Atmosphäre der Zirbe gesetzt und der Name „ZIRBENNEST“ für das Stammhaus „Haus Martha“ wurde 2019 eingeführt. Nun gab es ZIRBENNEST Haus Martha, RESIDENCE Haus Martha und CHALET Haus Martha.


2020 war dann das Appartement „Marienberg“ an der Reihe. Hier findet man den größten Anteil an Zirbenholz im Haus. Der einzigartige Duft beim Betreten des Appartements ist sofort wahrnehmbar. 


2021 im Sommer wurde der Parkplatz von ZIRBENNEST Haus Martha großzügig erweitert und die Terrasse neugestaltet. 


Auch im RESIDENCE Haus Martha gab es in diesem Jahr einen großen Umbau. Das Appartement „Grubigstein“ mit 85m² und eigener Infrarot-Zirben Kabine im Innenbereich wurde komplett neu gebaut. Appartement Sonnenspitze wurde rundum erneuert und Appartement Zugspitze bekam neben einer Modernisierung im Innenbereich eine neue, großzügige Terrasse mit Infrarot-Zirben Kabine dazu.

Für die nächsten Jahre sind weitere Maßnahmen in Planung, die den Komfort und die Gemütlichkeit stetig erhöhen werden. 


Der hohe Qualitätsstandard und der herzliche und liebvolle Umgang mit allen Gästen macht es aus, dass der Stammgästeanteil im „Haus Martha“ so hoch ist. Als passionierte Gastgeber ist es ihnen besonders wichtig, dass die von Herzen kommende, ehrliche Gastfreundschaft – im wahrsten Sinne des Wortes – auch wirklich spürbar ist. Dass dies bei den Gästen auch so ankommt, sieht man an den zahlreichen äußerst positiven Bewertungen und den unzähligen begeisterten Dankschreiben der Gäste.


Von der Sauberkeit bis zur geschmackvollen Ausstattung der Appartements, vom gemütlichen - von Herbert persönlich servierten - Frühstück bis zu individuellen Wander- und Ausflugstipps – im „Haus Martha“ fehlt es den Gästen an nichts!


Heute sind ZIRBENNEST Haus Martha, RESIDENCE Haus Martha und CHALET Haus Martha bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Ob romantischen Urlaub mit privatem Wellnessvergnügen, sportlichem Aktivurlaub oder gemütlichen Familienurlaub – Jede:r findet mit Sicherheit das passende Appartement in einem der drei Häuser und kann sich in Mitten der Tiroler Berge herrlich entspannen und einen wunderbaren Traumurlaub genießen! 


Wir freuen uns schon sehr, dass wir all unseren Gästen im Jubiläumsjahr 2022 ein wunderbar duftendes "zirbiges" Geschenk bei der Abreise überreichen dürfen und hoffen, dass auch du dazu gehörst!